Meine Arbeitsweise
Wie ich arbeite:
Mein Ausgangspunkt
Ich frage nicht zuerst, was das Problem ist. Am Anfang geht es darum, was Ihr Anliegen ist. Die Leitidee dahinter: Wie kann ein Raum geschaffen werden, damit Sie sich sicher und geschützt fühlen – und welche Bedürfnisse da sind?
Mein Grundverständnis zum menschlichen Handeln ist, dass jedes Verhalten, das uns im Weg zu stehen scheint, einmal eine kluge Antwort auf eine schwierige Situation war. Diese Antworten sichtbar zu machen, zu verstehen und neu zu gestalten – das ist der Kern meiner Arbeit.
Was mich leitet
Was mich in der Arbeit leitet, ist nicht in erster Linie eine Methode. Es ist eine Haltung.
Ich stimme mich auf Sie ein – auf das, was Sie sagen, und auf das, was zwischen den Worten liegt. Auf das, was sich im Raum zwischen Ihnen und mir zeigt. Ich arbeite mit dem, was gerade lebendig ist. Nicht mit dem, was sein sollte.
Diese Haltung hat einen Namen: relationale Präsenz. Sie bedeutet, dass ich nicht von außen auf Sie schaue – sondern in echtem Kontakt mit Ihnen bin. Dass ich spüre, wenn sich etwas verändert, bevor Sie es in Worte fassen können
Wie wir arbeiten
In unserem ersten Gespräch höre ich zu. Ohne Bewertung, ohne voreilige Einordnung. Ich möchte verstehen, wie Sie Ihre Situation erleben – und was Sie sich wünschen, auch wenn das noch nicht ganz klar ist.
Dann entwickeln wir gemeinsam einen Weg. Nicht ich für Sie – sondern ich mit Ihnen.
In der Einzeltherapie begleite ich Sie dabei, alte Muster zu erkennen, innere Blockaden zu lösen und wieder Zugang zu den eigenen Kräften und Fähigkeiten zu finden. Besonders Menschen, die unter Erschöpfung, Angst, Selbstzweifeln oder unverarbeiteten Verlusterfahrungen leiden, finden hier einen geschützten Raum.
In der Paarberatung schauen wir gemeinsam, welche Muster sich in der Beziehung wiederholen – und was dahinter steckt. Nicht um Schuldfragen zu klären, sondern um wieder in echten Kontakt zu kommen. Miteinander – und mit sich selbst.
Was Sie spüren werden
Sie werden nicht in ein Schema gepresst. Sie werden nicht nach einer Diagnose behandelt. Wir begegnen uns als Menschen – alles darf sein, mit dem, was Sie mitbringen.
Ich glaube daran, dass Veränderung nicht durch Druck entsteht, sondern durch neue Erfahrungen. Durch Momente, in denen etwas, wo mentale und körperliche Energie gebunden ist, sich lockert. Durch das Erleben, dass Sie mehr sind als Ihr Problem.
Meine Arbeitsweise im Überblick
Mein theoretischer Rahmen verbindet das Neuro-Affektive Beziehungsmodell (NARM) nach Laurence Heller als empathische Grundhaltung mit dem hypnosystemischen Ansatz nach Gunther Schmidt, systemischer Therapie, Konstellationsarbeit und phänomenologischem Felderleben. Was das für Sie bedeutet: Ich bringe viele Werkzeuge mit – aber ich wähle das, was in diesem Moment für Sie stimmig ist. Kein Korsett. Keine starre Methode.
Praktisches
Ich arbeite in meiner Praxis in Braunschweig sowie online. Mit Erstgesprächen schauen wir, was Sie für sich erreichen wollen und Sie haben die Gelegenheit mich und meine Arbeitsweise näher kennenzulernen.

